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Aeiforia fragt nach: Wie stehen Verbraucher zur Inflation? – Einstellungen, Sorgen, Auswirkungen

Preiserhöhungen beim täglichen Einkauf – kaum einer, der davon nicht berichten kann. Doch wie gehen wir mit der Preisentwicklung um? Wo nimmt sie der Einzelne am ehesten wahr? Was bereitet uns am meisten Sorgen und was erwarten wir von der Politik? Was tun wir selbst, um den Auswirkungen der Inflation vorzubeugen, und wem vertrauen wir, wenn es darum geht, aufgrund der Inflation unsere Geldanlagen zu verändern?

Diese Fragen stellten wir 1000 Bürgern und Bürgerinnen Anfang Mai in einer Verbraucherumfrage[1]. Ihre Antworten zeigen, was die Menschen im Hinblick auf die inflationäre Entwicklung am meisten beschäftigt.

Wahrnehmung der Inflation bei Benzinkosten und Preisen für Waren des täglichen Lebens am höchsten

Am ehesten wird die Preissteigerung beim Benzin (73 %) und bei den Waren des täglichen Lebens (69 %) wahrgenommen; es folgen Heizkosten (58 %) und Stromkosten (60 %). Bei Mieten (15 %) und Immobilienpreisen (18 %) wird eine Preissteigerung deutlich weniger wahrgenommen. Bei den Kosten für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln (11 %) und beim Buchen von Urlaubsreisen (12 %) wird eine Preissteigerung ebenfalls kaum wahrgenommen.[2]

Mehrheit wünscht sich regulierenden Eingriff der Politik

73 Prozent der Befragten wünschen sich, dass die Politik regulierend eingreift, um die Inflation zu bekämpfen. Weitere 22 Prozent befürworten ein Eingreifen der Politik nur in bestimmten Bereichen. Lediglich 3 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sich die Politik völlig heraushalten sollte. Die restlichen Befragten sind unentschlossen in diesem Punkt oder desinteressiert.

Ein Eingreifen der Politik wird insbesondere hinsichtlich der Preisentwicklung bei den Energiekosten und den Kosten für Waren des täglichen Lebens gewünscht. Aber auch eine Regulierung bei den Renten, Zinsen und Rentenbeiträgen ist für die Befragten denkbar.

Auswirkungen der Inflation auf den Alltag werden in der Familie besprochen; geht es um Auswirkungen auf Geldanlagen gewinnen Profis an Bedeutung

Über die Auswirkungen der Preissteigerung sprechen die Befragten am ehesten mit ihren Familien (57 %); gefolgt von Freunden (42 %), Partnern (40 %) und der Bank (18 %). Geht es um die Auswirkungen auf die Geldanlagen, so spricht man hierüber mit Familie (40 %) oder dem Partner (32%), gefolgt von der Bank (25%).

Wer Auswirkungen der Inflation auf die Geldanlage besprechen möchte, bevorzugt Banken als Ansprechpartner vor Finanzberatern, Versicherern, Versicherungsberatern, Maklern, Direktbanken und Bausparkassen.

Fast zwei Drittel der Befragten würden ihr Anlageverhalten ändern, um Auswirkungen der Inflation vorzubeugen.

Auf die Frage: „Würden Sie Ihr Anlageverhalten ändern und ihr Geld anders anlegen, um Auswirkungen der Inflation vorzubeugen?“ antworten 63 Prozent der Befragten mit ‚ja‘ oder ‚eher ja‘. 24 Prozent antworten mit ‚nein‘ oder ‚eher nein‘. 13 Prozent wissen nicht, was sie machen würden.

Banken sind bevorzugte Ansprechpartner, wenn Geldanlagen verändert oder Geld neu angelegt werden soll

Im Ranking möglicher Ansprechpartner aus der Finanzdienstleistungsbranche liegen Banken (54 %) deutlich vorne. Mit Abstand folgen Finanzberater (22 %), Versicherungen (12 %), Versicherungsberater (11 %) und Direktbanken (12 %). Am wenigsten werden Makler und Bausparkassen als Ansprechpartner genannt. 21 Prozent der Befragten würden niemanden der aufgeführten Ansprechpartner aus der Finanzdienstleistungsbranche ansprechen.

Männer fühlen sich eher als Frauen gewappnet, um die Auswirkungen der Inflation zu verkraften.

Zum Zeitpunkt unserer Befragung geben 56 Prozent der Befragten an, finanziell gewappnet oder eher gewappnet zu sein, um die Auswirkungen der Inflation zu verkraften. 30 Prozent der Befragten fühlen sich eher nicht gewappnet und 14 Prozent gar nicht gewappnet. Männer und Frauen schätzen ihre Situation in diesem Zusammenhang völlig unterschiedlich ein. Noch nicht einmal 10 Prozent der Frauen sagen „Ja, ich bin gewappnet“ und nur ein Drittel fühlt sich ‚eher gewappnet‘. 20 Prozent der Frauen sagen, dass sie nicht gewappnet sind. Bei den Männern behaupten dies nur 7 Prozent von sich; dagegen fühlen sich mehr als zwei Drittel der Männer gewappnet oder eher gewappnet.

Bei dieser Einschätzung spielt unter Umständen das nach wie vor unterschiedliche Einkommen von Männern und Frauen eine Rolle.

Grundsätzlich fühlen sich diejenigen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen unter 2.000 EUR in der überwiegenden Mehrheit nicht oder eher nicht gewappnet, um die Auswirkungen der Inflation zu verkraften. Erst ab einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen über 2000 EUR überwiegen die Einschätzungen, dass die Auswirkungen zu verkraften oder eher zu verkraften sind.

[1] Aeiforia Online-Befragung vom 5.5.2022 in Zusammenarbeit mit appinio. n = 1000; m:w = 50:50, Durchschnittsalter: 45

[2] Bei der Beantwortung einiger Fragen waren Mehrfachnennungen möglich; so ergeben sich in der Addition der Prozentangaben Werte von über 100 Prozent.

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