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Ziel der Digitalen Rentenübersicht ist es, den Bürgern und Bürgerinnen einen vollständigen, verständlichen, verlässlichen und vergleichbaren Überblick über ihr zu erwartendes Alterseinkommen zu geben, und dies genau zu dem Zeitpunkt, zu dem sie die Informationen anfordern.

Was bedeutet die Digitale Rentenübersicht für die Bürger und Bürgerinnen, Anbieter und deren Vertriebspartner?

Dieser Frage geht Thorsten Keil, Principal Consultant der Aeiforia in einem Fachartikel[1] auf den Grund. Unter der Überschrift ‚Alles auf einen Blick: Die Digitale Rentenübersicht kommt‘ zeigt er auf, inwieweit mit der Digitalen Rentenübersicht ein neuer Standard gesetzt wird. Er erläutert ausführlich, welche Informationen in der Digitalen Rentenübersicht stehen und welcher neue Prozess zukünftig eine besondere Rolle spielen wird. Damit die Digitale Rentenübersicht im Herbst 2023 auch richtig funktioniert, müssen bereits heute wesentliche Entwicklungen vorangetrieben werden. Anbieter von Altersvorsorgeverträgen und auch ihre Vertriebspartner sollten die Zeit nutzen und sich gut vorbereiten.

Wie kommen die Informationen in die Digitale Rentenübersicht?

  • Um eine digitale Rentenübersicht zu erhalten, muss der Bürger/die Bürgerin diese über das Portal der neu geschaffenen Zentralen Stelle für die Digitale Rentenübersicht (ZfDR) anfordern.
  • Die ZfDR ruft daraufhin von den angebundenen Altersvorsorgeeinrichtungen die vorhandenen Daten zu den Altersvorsorgeverträgen des jeweiligen Nutzers oder Anfragers ab.
  • Die Altersvorsorgeeinrichtungen wiederum übermitteln die Daten zu den vorhandenen Altersvorsorgeverträgen an die ZfDR, wo sie schließlich zu einer digitalen Rentenübersicht für den anfragenden Bürger aufbereitet werden.
  • Ziel ist es dann, die vorhandenen Daten so zusammenzustellen, dass der Bürger/die Bürgerin eine vollständige und übersichtliche Zusammenstellung all seiner/ihrer Altersvorsorgeansprüche erhält. Zu den aufgeführten Altersvorsorgeprodukten zählen alle Versicherungen, Zusagen und Verträge, auf deren Grundlage Leistungen der gesetzlichen, betrieblichen oder privaten Altersvorsorge in der Zukunft erbracht werden.

Verbraucherumfrage zeigt: umfassende Beratung tut not

Erst ein Fünftel der Bürger und Bürgerinnen zwischen 20 und 60 Jahren hat bislang von der Digitalen Rentenübersicht gehört. 78,5 Prozent der in einer von Aeiforia beauftragten Marktforschung[2] Befragten geben an, noch nichts von der Digitalen Rentenübersicht gehört zu haben. Das verwundert zu diesem Zeitpunkt nicht, steht die Digitale Rentenübersicht doch erst ab Herbst 2023 zur Verfügung und wird sie von den Medien kaum thematisiert. Doch zeigen die Ergebnisse der Marktforschung auch, dass das Wissen um zu erwartende Rentenansprüche generell noch nicht sehr ausgeprägt ist: 14 Prozent der Befragten im Alter zwischen 20 und 60 Jahren geben an, ihre Rentenansprüche aus ihrer gesetzlichen, betrieblichen und privaten Altersvorsorge sehr gut zu kennen. Nahezu die Hälfte der Befragten (48,3%) hat einen groben Überblick über ihre künftigen Rentenleistungen. Dagegen zeigt sich etwas mehr als ein Drittel der Befragten gar nicht informiert, denn 37,7% der Befragten geben an, keinen Überblick über die Höhe ihrer zu erwartenden Rentenleistungen zu haben.

Die Ergebnisse zum Kenntnisstand über die zu erwartenden Rentenleistungen korrelieren mit Erkenntnissen einer forsa-Umfrage im Auftrag des GDV[3]. Danach haben sich rund zwei Drittel der Deutschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren schon intensiver mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt. Für ein Drittel der Befragten war dies bis dato nicht der Fall.

Vertriebliche Perspektive

Thorsten Keil zieht aus diesen Umfrageergebnissen auch Erkenntnisse für Vermittler und Makler. Wenn die Digitale Rentenübersicht von der Bevölkerung akzeptiert und bei den Bürgern und Bürgerinnen für ein größeres Verständnis im Hinblick auf die eigene Altersvorsorge sorgen soll, dann sollte in den verbleibenden Monaten die Aufklärung der Verbraucher vorangetrieben werden.

Die Umfragen machen deutlich, wie wichtig es ist, Versicherungsnehmern zu erläutern, was die Digitale Rentenübersicht für sie bedeutet und wie sich die Entwicklung der eigenen Rentenansprüche mit ihrer Hilfe aufzeigen lässt.

Insbesondere die Berufseinsteiger haben noch großen Informations- und Beratungsbedarf. Die Digitale Rentenübersicht kann damit ein zusätzlicher und wichtiger Baustein für eine umfassende Beratung sein, die alle bislang ergriffenen Vorsorgemaßnahmen beinhaltet und bestehende Versorgungslücken aufzeigt.

Den vollständigen Fachartikel finden Sie hier.

 

[1] Der Artikel „Alles auf einen Blick: Die Digitale Rentenübersicht kommt“, Autor Thorsten Keil, ist am 1. April 2021 in der Zeitschrift für Versicherungswesen Ausgabe 07/2021 erschienen.

[2] Erhebung im Auftrag der Aeiforia GmbH, März 2021. Befragung N = 1000, m = 50 %, w = 50%, Alter der Befragten 20 bis 60 Jahre.

[3] forsa-Umfrage „Altersvorsorge“, veröffentlicht am 21.02.2019.

 
 

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